Spiegelsaal |
Spiegelsaal
Der im oberen Geschoss gelegene Spiegelsaal gehört zu den Prunkstücken des Schlosses.
Trotz seiner imposanten, über zwei Stockwerke reichenden Größe hat er dabei nichts Schweres, sondern wirkt festlich-heiter und elegant. Dazu tragen natürlich auch die großen Fenster, die Kronleuchter und der anmutige Stuck an Wand und Decke bei. Vor allem aber ist es die durchweg qualitätvolle Ausstattung mit Gemälden und Teppichen, die den besonderen Zauber des Raumes ausmacht. Feinste Gobelins aus der Brüssler Manufaktur van den Borght zeigen an den Wänden lebensvolle Szenen aus der römischen Antike: die Schmiede Vulkans, Dianas Rückkehr von der Jagd und ein Gastmahl des Bacchus. An der Decke sind Kartuschen mit den vier Elementen Erde, Feuer, Wasser und Luft aus der Werkstatt des Pariser Malers Pierre-Augustin Dessalle zu sehen. Und über den vier Portalen stimmen Trophäen mit Musikinstrumenten gleichermaßen auf den besonderen Zweck des Raumes ein.
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