| Orangerie |
Die Fürstlich Fürstenbergische Orangerie
Die Orangerie ließ Fürst Karl Egon II. zu Fürstenberg in den Jahren 1864 – 1866 als Teil einer Gesamtkonzeption der fürstlichen Gartenanlagen errichten. Zusammen mit dem benachbarten Alpengartenhaus, von dem nur noch die Rückfassade zu sehen ist, bildete die Orangerie den Kern des fürstlichen Blumengartens.
In der Sichtachse des Schlosses liegen der streng geometrisch angelegte Rosengarten und, bereits jenseits der Brigach, der im englischen Stil gehaltene Schloßpark mit seinen Teichen, Wasserläufen und Denkmälern. Östlich des Schlosses schloß sich ein großer Gemüsegarten mit mehreren Gewächshäusern an. Er wird zur Zeit wiederhergestellt.
Während der Gemüsegarten primär auf Nützlichkeit ausgerichtet war, sollten die anderen Gartenteile vornehmlich der „Ergötzung“ der fürstlichen Familie und repräsentativen Zwecken dienen.
Die Orangerie besitzt daher an ihrer Fassade zahlreiche Schmuckelemente, darunter eine Statue der Göttin Flora und zahlreiche Terrakotten aus der Werkstatt des Hüfinger Bildhauers Franz Xaver Reich.
Untergebracht waren in der Orangerie nicht winterharte mediterrane Pflanzen, wie Palmen, Zitruspflanzen und Kamelien. Es gab jedoch auch wärmere Räume, in denen noch zu Anfang des 20. Jahrhunderts mit hohem Aufwand die international bekannte fürstliche Orchideensammlung gepflegt wurde.
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